Beratungsstelle Sucht im Alter

Bei älteren Menschen kommt es – häufig unbemerkt – zu missbräuchlichem oder gar riskantem Genuss von Alkohol, Medikamenten oder Tabakwaren.

Durch einen übermäßigen Gebrauch dieser Substanzen büßen die Betroffenen einen Teil ihrer Lebensqualität ein. Medikamente, die aufgrund einer Grunderkrankung z.T. dauerhaft eingenommen werden müssen, haben bei gleichzeitiger Einnahme von Suchtstoffen nicht selten schwere gesundheitliche Beschwerden zur Folge.

Oftmals geht der Substanzmissbrauch mit sozialem Rückzug bis hin zur absoluten Isolation einher. 

Das Beratungsangebot „Sucht im Alter" hat sich zum Ziel gesetzt, den Betroffenen zu mehr Lebensfreude und Lebensqualität zu verhelfen, die soziale Teilhabe zu verbessern, Angehörige zu entlasten und mittelfristig ein tragfähiges Hilfesystem zu installieren.

In der Beratungsstelle kooperieren Mitarbeiter des Hufeland-Hauses (Einrichtung der Altenhilfe) und der Stiftung Waldmühle (Einrichtung der Suchthilfe) – beides Einrichtungen des Evangelischen Vereins für Innere Mission Frankfurt.

Das Projekt „Sucht im Alter” wird gefördert durch das Sozialbudget und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

Unser Angebot:

  • Psychotherapeutische Einzelsitzungen
  • Ein offenes Ohr für alle Anliegen der Seniorinnen und Senioren
  • Beratung und Begleitung des Betroffenen, der Angehörigen, Partner etc.
  • Regelmäßige Hausbesuche und Gespräche
  • Initiieren von Unterstützung jeder Art, so gewollt
  • Begleitung zu außerhäuslichen Aktivitäten
  • Anleitung zu gesundheitsförderndem Verhalten
  • Schulungen von Mitarbeitenden, die professionell Seniorinnen und Senioren unterstützen

Kontakt

Harald Spörl
Diplom-Sozialpädagoge
T: 069 / 47 04 - 281
F: 069 / 95 77 50 09
M: 0176 11 555 744